Der Silverdale-Blog

Der Silverdale-Blog wird im Lauf der Zeit neuere und ältere kynologische Beiträge über unsere Rasse anbieten oder auf Veröffentlichungen dieser Art aufmerksam machen. Wir muten unseren Besuchern also das Lesen und die interaktive Diskussion zu und wollen auch insofern unserem Anspruch, „elitär“ zu sein, gerecht werden

Sonntag, November 27, 2011

1. Adventssonntag im Nymphenburg Schloß und Park

1. Adventssonntagspaziergang im Nymphenburger Schloß. 0 Grad warm und herrlicher Sonnenschein und fleißige Dauerläufer im Park. Das Palmengartencaffee hat am Sonntag geschlossen also kein Sonntagsfrühstück mit Bedienung. Die Azawakhs werden bewundert und gestreichelt. Meliha genießt es. Mabrouk sichert das Gelände ab und späht nach anderen Hunden. Aber Hunde müssen im Park angeleint sein, wegen dem vielen Wild. Ausserdem sind die Enten fett und können nicht mehr so richtig schnell weg fliegen. Wäre ein gefundenes Fressen für die Azawakhs. Aber unsere Azawakhs sind brav.





Donnerstag, November 24, 2011

Weihnachten steht vor der Tür - Sehens- und Lesenswerte DVD und Buch

Für alle neuen und alten Windhundbesitzer eine sehr sehenswerte DVD von Michael Grewe.
Das Jagdverhalten unserer Haushunde - Von der Einsamkeit des Hundehalters am Waldrand
Erschienen bei DOGTALE MOVIES.
Frei von Gaukeleien oder verkaufsorientierten, patentierten "Erziehungstrends" setzt die DVD sich mit folgenden Inhalten auseinander:
- In wieweit kann der Hundehalter auf das Jagdverhalten seines erwachsenen Hundes Einfluss nehmen?
- Wo liegen die Grenzen in Bezug auf Erziehung und Genetik?
- Was Hänschen nicht lernt.....! Entscheidende Weichenstellung für das spätere Jagdverhalten des Hundes werden in der Welpenentwicklung vorgenommen.
Im Vorspann der DVD ist folgendes zu lesen:
Die DVD präsentiert keine Erziehungsmethode und sie sollte auch nicht als Lehrfilm verstanden werden! Es geht im folgenden Film darum, bei Haltern von Haus- und Familienhunden, Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Genetik, Erziehung und unreflektierten Umgang mit Welpen und jagdlich motivierten Hunden im Allgemeinen während der Aufzucht zu entwickeln.
Die Komplexität des Themas "Mensch und Hund" veranlasst Michael Grewe an dieser Stelle, nicht nur Hundehalter und Hundetrainer in ihrem Tun anzusprechen, sondern Züchter und andere Wirtschaftszweige rund um den Hund auf ihre Verantwortung für Tier und Mensch hinzuweisen.


Wer lesen will, ist vom selben Autor folgendes Buch erschienen:
Hunde brauchen klare GrenzenErziehung hat mit Beziehung zu tun
Beziehung ist mehr als nur Spaß und Harmonie. Eine gute Beziehung zum Hund bedeutet: ihn ernst nehmen, ihn führen und ihm als Persönlichkeit begegnen. Michael Grewe lenkt den Blick in der Hun deerziehung wieder auf das Wesentliche. Er zeigt, wie man Hunden durch eindeutige Grenzen mehr Freiraum schenkt und ihnen Struktur anbietet, in denen sie Sicherheit und Ruhe finden.
Inhalt:
Zum Geleit von Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen
Warum noch ein Hundebuch?
Wie alles anfing
Der Hund heute - ein Hundeleben?
Erziehung
Selbsthilfe, Expertenhilfe
Die drei grundlegendenArbeitsweisen von Hundeschulen
Modetrends und ihre Folgen
Die drei Probleme der Hundehalter
Gesetze einer Freundschaft
Grenzen und Freiheit
Erik - Ehrfurcht vor dem Leben

Folgender Artikel  - Frühe Verhaltensentwicklung bei einem AZAWAKHWURF- in
Breederspezial Züchterwissen kompakt und kompetent, erschienen
Herausgeber: Claudia de la Motte, Frank de la Motte
Verlag Minerva Verlag GmbH
Im Vorwort schreibt Claudia de la Motte u.a.folgendes:
der Züchter forscht - der Forscher dankt. So könnte man den ontogenetischen Fachbeitrag aus der Züchterpraxis von Elisabeth Naumann auch untertiteln.

Internet: http://www.minervaverlag.de/


Der zweite Teil erscheint in 2 Monaten.

Montag, November 21, 2011

Jetu kann`s nicht lassen

Jetu unsere älteste Hündin - 14 Jahre und 8 Monate- kann`s nicht lassen. Bei Sonnenschein will sie immer in Garten. Dort schaut sie dann, ob Brocken auf dem Boden liegen. Wenn keine da sind, muß sie buddeln. Aber da es schon lange nicht mehr geregnet hat, ist es für sie unmöglich ein Loch zu buddeln. Na ja dann will sie auch wieder rein und sich ausruhen. Ich liebe alte Hunde mit ihren Ecken und Kanten. Jetu hat ziemliche Macken in ihrem Alter sehr zum Leidwesen der Nachbarn.





Samstag, November 19, 2011

Besuch bei Ingrid Aigeldinger








Auf der Suche nach einem Rüden für Azenfouk haben wir von Mittwoch auf Donnerstag Ingrid Aigeldinger in der Schweiz besucht. Es war sehr interssant. Es war eine Zeitreise zu den Anfängen der Azawakhzucht. Natürlich waren Azenfouk und Meliha sehr angetan von den Rüden. Azenfouk hat dann aber ihre Chefallüren gezeigt und hat den Rüden schwer beeindruckt. Meliha dagegen fand den Rüden zum knutschen. Na ja schauen wir mal.

Christoph Jung über Zuchtbedingungen



Christoph Jung, Initiator des "Dortmunder Appells", hat sich in einem Vortrag bei der jüngsten Zuchtverantwortlichentagung des VDH für eine Abkehr von Inzucht und Inzestzucht durch vier Sofortmaßnahmen eingesetzt. Mehr bei http://www.petwatch.blogspot.com/.
>1.Ein generelles Verbot von Inzestzucht. Ein solches Verbot sollte auch für das Ausstellen von Abkömmlingen solchen züchterischen Fehlhandelns gelten....
2.Eine generelle Deckbeschränkung für Rüden. Die quasi uferlose Verwendung einzelner Champion-Rüden (Matador, Popular Sires) bei manchen Hunderassen ist nicht nur ein Katalysator der genetischen Verarmung einer Population. Sie ist zudem eine der Hauptursachen für die, ja man muss sagen, Verseuchung ganzer Populationen mit Gendefekten.
3.Analog müssen solche Beschränkungen für die künstliche Besamung gelten. Die Reproduktionsmedizin ist heute auf dem besten Wege zu einem weiteren Katalysator von Inzucht zu degenerieren. Künstliche Besamung muss zudem strikt verboten sein, wenn sie als Ersatz für verloren gegangene Deckfähigkeit dienen soll.
4.Mindeststandards für den Ahnenverlust sollten eingeführt werden. Schon eine so einfache Regel, wie dass kein Ahne im Stammbaum doppelt vorkommen solle, würde bei vielen Begleithunde-Populationen einen Fortschritt bedeuten.
Das sind Forderungen zur sofortigen Bekämpfung der schlimmsten Auswüchse in der heutigen Rassehundezucht. Natürlich ersetzen solche Maßnahmen keineswegs konkrete Programme zur Verbesserung der Populationsgenetik einer Hunderasse.
... Aus Sicht der Gesundheit der unmittelbaren Nachkommen oder aus Sicht der Gesundheit der Population gibt es keinen einzigen Grund, Inzestzucht zu betreiben. Solche Zuchtmaßnahmen dienen in aller Regel lediglich der Produktion genormter Welpen für den Markt und das Show-Biz... Wissenschaftliche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass 10% mehr Inzucht den Verlust von 1 Jahr Lebenserwartung bedeutet. Hunde mit heterogener Genausstattung haben im Durchschnitt eine längere Lebenserwartung als ingezüchtete.
Und dieses Thema der Inzestzucht ist leider immer noch akut - trotz aller vollkommen eindeutigen Warnungen aus der Wissenschaft... Es gibt sogar Züchter, die die Mär verbreiten, per konsequenter Inzucht könne man eine Rasse von Gendefekten befreien. Das ist eine abenteuerliche Behauptung, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis widerspricht. Zwar kann man bestimmte, bekannte Gendefekt ausmerzen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass komplexe Gendefekte zusammenkommen, erhöht sich zugleich. Eine ingezüchtete Population verliert tendenziell ihre Überlebensfähigkeit und Widerstandkraft gegenüber Störungen aller Art.