Der Silverdale-Blog

Der Silverdale-Blog wird im Lauf der Zeit neuere und ältere kynologische Beiträge über unsere Rasse anbieten oder auf Veröffentlichungen dieser Art aufmerksam machen. Wir muten unseren Besuchern also das Lesen und die interaktive Diskussion zu und wollen auch insofern unserem Anspruch, „elitär“ zu sein, gerecht werden

Samstag, Dezember 17, 2011

Können diese Augen lügen?

JA!!!

Sie gehören den Dieben aus dem Silbertal, die dem historischen Vorbild aus Bagdad in nichts nachstehen. Das weiß ich natürlich aus jahrzehntelanger Azawakherfahrung und passe entsprechend auf. Trotzdem bekommt man immer wieder eine lange Nase gedreht.

Unvollständige Beuteliste im Advent 2011:
Noah: Ein Schokolade-Nikolaus zu 200g (um 6.00 Uhr morgens vom Schreibtisch entwendet und innerhalb von 10 Minuten verputzt). Mindestens 1 kg rohe Karotten und Äpfel bei der Untersuchung von Einkaufstüten. Die zerlegten Feuerzeuge werden nicht mehr mitgezählt. Nadira: Mindestens drei Holzkochlöffel und eine unbekannte Anzahl von Hustenbonbons und Pralinen (allein oder mit anderen).
Meliha: Ein  halber Rotweinkuchen und sechs Brandteigschwäne mit Sahne und Kirschen.  
Jetu  meint neuerdings, dass sie mit ihren knapp 15 Jahren Heimlichtuerei nicht mehr nötig hat, und attackiert beim Aufgehen der Kühlschranktür blitzschnell den dortigen Wurstvorrat.

Einmalig war aber die Situation, die ich vor ein paar Tagen erlebt habe: Beim Spaziergang um einen Badesee fährt bei der benachbarten Gaststätte das Lieferauto eines Metzgermeisters vor und der Mann lädt eine offene Transportkiste mit den Bestellungen des Küchenchefs aus.  Unsere Caramel ist in Sekundenschnelle bei ihm und dann mit 500 g Schweinefilet im Maul   am anderen Ende des Sees, wo sie den Vorweihnachts-„Braten“ in aller Eile, aber  ungestört  vereinnahmen kann.. Der Metzger steht mit offenem Mund da und meint, er habe noch nie so einen schnellen und dünnen Hund gesehen. Der kommt dann sogleich zum Tatort zurück, um sich nach weiteren Leckerbissen umzusehen. Und Caramel hat damit Erfolg: Das tief beeindruckte Opfer schenkt dem „dünnen Hund“ obendrein noch ein paar Wienerwürstchen. Ich war dann doch über beide fassungslos und wenn es nicht mein eigener Azawakh gewesen wäre, hätte ich mich über die Geschichte schon an Ort und Stelle totlachen können…
Energie und Technik  für den Mundraub haben unsere Azis offenbar von „Sir Kalil“ geerbt oder abgeschaut. Wir nannten ihn – z.B. aufgrund seiner Fähigkeit, fest verschlossene Behälter zu öffnen – auch den Diplomingenieur („Dem Inschenör ist nichts zu schwör…“)
Kalil, genannt Konny

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